Hallo meine Lieben,
letzte Woche hatte ich eine sehr kurze SChulwoche und dafür ein superlanges Wochenende, das schon am Mittwoch begann. Ich habe mich in den Bus nach Nerja (in der Provinz Málaga) gesetzt.
Dort habe ich zwei Fremdsprachenassistentinnen besucht- Anna und Verena.
Von dort aus haben wir von Donnerstag bis Samstag einen Ausflug in die Provinz Almería gemacht. Auf der Fahrt habe ich unzälige Gewächshäuser gesehen, eins neben dem anderen. Es ist wirklich hässlich. Allerdings kommt von dort fast unser ganzes Gemüse (außer vielleicht der Holland-Tomaten).
Wir haben und allerdings das Cabo de Gata ausgesucht. Das ist ein Naturschutzgebiet, was die Spanier nicht davon abhält dort Straßen, Häuser und Hotels zu bauen, bzw ihren Müll illegal an jeder Ecke abzuwerfen...
Das Cabo de Gata ist der trockenste Ort Europas, dort fallen im Jahresmittel nur 100ml Niederschlag. Dafür gibt es viele Tier- und Pflanzenarten. Die Landschaft ist karg, es wachsen kaum Bäume, nur Gräser und Sträucher. Nach ein paar Tagen ist man froh, wieder "grün" zu sehen. Wir sind rumgefahren und haben uns an die schönen Strände gelegt und die Sonne genossen...
Am Samstag sind wir dann abends in Nerja Tapas essen gegangen. Überall waren Maikreuze aufgebaut und kleine Mädchen hatten Flamencokleider an.
Am Sonntag waren wir in Frigiliana, einem weissen Dorf. Alles war weiss und die Einwohner müssen die Häuser einmal im Jahr tünchen- so ist das, wenn man in einem Vorzeigedorf wohnt.
Die Busfahrt nach Hause war die Hölle! Der "Direktbus" hat in jedem Dorf gehalten und statt vier sechs Stunden gebraucht. Direkt bedeutet hier wohl, dass man den Bus nicht wechseln muss...
Naja, am Samstag kommt die Anja, ich freu mich schon soooooooooooooooo.
Besos, Patty